
Beatmungspflege in einer Intensiv-Wohngemeinschaft
Nicht jeder Patient kann oder möchte zuhause gepflegt werden. Für viele bietet die Intensivpflege-Wohngemeinschaft (WG) eine optimale Kombination aus professioneller Betreuung und einem möglichst selbstbestimmten Leben.
Diese Versorgungsform verbindet medizinische Sicherheit mit einem sozialen Umfeld individuell, familiär und rund um die Uhr betreut.
Was ist eine Intensivpflege-Wohngemeinschaft?
Für wen eignet sich die Beatmungspflege in einer WG?
Eine Intensivpflege-WG ist ideal für Patienten:
• Die nicht im eigenen Haushalt gepflegt werden können (z. B. wegen baulicher, sozialer oder familiärer Umstände),
• Die den Wunsch nach mehr Gemeinschaft haben,
• Oder die intensive Betreuung benötigen, ohne in einer anonymen Einrichtung leben zu müssen.
Gerade für beatmete Patienten oder Menschen mit Trachealkanüle bietet die Wohngemeinschaft ein hohes Maß an Sicherheit verbunden mit sozialem Kontakt und Eigenständigkeit.
Vorteile der Intensivpflege-Wohngemeinschaft
- Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch qualifizierte Fachpflegekräfte
- Medizinische Sicherheit durch ständige Überwachung und sofortige Intervention
- Soziale Teilhabe in einer kleinen Gemeinschaft
- Selbstbestimmung: Patienten gestalten Tagesablauf und Zimmer nach ihren Wünschen
- Angehörige werden entlastet, bleiben aber eng eingebunden
- Fachärztliche Betreuung und Therapien können regelmäßig stattfinden
Organisation und Ablauf
Nach ärztlicher Verordnung (Muster 62) prüfen wir gemeinsam mit Angehörigen, Ärzten und Kostenträgern den individuellen Bedarf.
Sobald die Genehmigung vorliegt, koordinieren wir:
• den Kontakt zur passenden Wohngemeinschaft
• die Besichtigung vor Ort
• die Überleitung aus dem Krankenhaus
• und die Abstimmung mit Pflegekasse und Fachärzten
So entsteht eine stabile, planbare Versorgung ohne Stress für Angehörige oder Klinikpersonal.
